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Leverenz

Allgemeines

Häufigkeit
305
Rang
12233
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Laurenz 1. Es liegt eine Lautvariante vor, die darauf beruht, dass im Mittelhoch- und Mittelniederdeutschen der Diphthong au nur aus Lehnwörtern bekannt war und auf vielfältige Weise umgestaltet wurde, hier in Anlehnung an mittelniederdeutsch lēf ‘lieb’.

Historischer Namenbeleg

Hanß Leverenz

Belegjahr
1564
Belegort
Meinholz (Kreis Soltau)
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 79.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 133 und 137-138.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 79.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
21.10.2021
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Leverenz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/12240/1 >