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Weckesser

Allgemeines

Häufigkeit
320
Rang
11643
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch wecke , wegge , wek , mittelniederdeutsch wegge ‘Keil, keilförmiges Backwerk, Brotweck’ und mittelhochdeutsch eʒʒer ‘jemand, der isst’, mittelniederdeutsch eten ‘essen’ nach der Lieblingsspeise, eventuell auch spöttisch für einen Bäcker.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch wagense ‘Pflugschar’ für einen Bauern oder für den Hersteller von Pflugscharen. Da die lautliche Entwicklung unklar ist, bleibt diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 512) fraglich.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Weggis (Schweiz). Da Hinweise auf eine Einwanderung aus der Schweiz fehlen, ist diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 789) unsicher.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 512.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 969-971.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 789.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
17.01.2022
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Weckesser, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/11653/1 >