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Kubat

Allgemeines

Häufigkeit
326
Rang
11391
Sprachvorkommen
polnisch
tschechisch
slowakisch
deutsch
Hauptverbreitung
Polen
Tschechische Republik
Slowakei
Region
Ostpreußen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Kuba 1. Es handelt sich um eine Ableitung mit dem Suffix -at. Zugrunde liegen der polnische Familienname Kubat sowie der tschechische bzw. slowaksche Familienname Kubát. Der Familienname kann jedoch auch aus anderen slawischsprachigen Ländern nach Deutschland gelangt sein.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Kubas, der litauischen Entsprechung zum polnischen Rufnamen Kuba, einer westslawischen Kurzform von Jakob. Zum Rufnamen siehe Jakob. Der vorliegende Familienname ist mit dem Suffix -atis (Variante von -aitis) gebildet. Zugrunde liegt der preußisch-litauische Familienname Kubatis (standardtlitauisch Kubaitis ). Im Zuge der Eindeutschung wurde die Endung -is getilgt.

Historischer Namenbeleg

Pritzkus Kubatis

Belegjahr
1736
Belegort
Mingstimmen
Quellenangabe
Kenkel, 1972, Seite 16.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Tschechische Republik

Häufigkeit
2696
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Kub%C3%A1t/hustota/, letzter Zugriff 09.09.2014.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Kubát .

Polen

Häufigkeit
2598
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 5801.

Österreich

Häufigkeit
74
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Slowakei

Häufigkeit
58
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1995
Quelle
slovniky.juls.savba.sk/?w=Kub%C3%A1t&s=exact&c=x6fa&d=sssj&d=priezviska&ie=utf-8&oe=utf-8#, letzter Zugriff 06.03.2014.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Kubát .

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hajdú, Mihály (2012): Újmagyarkori családneveink tára. XVIII - XXI. század. [Sammlung der ungarischen Familiennamen der Neuzeit: 18.-21. Jh.]. I. adatok [1. Band]. Budapest. Hier S. 675.
  • Kenkel, Horst (1972): Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736. Hamburg. Hier S. 16.
  • Maletić, Franjo/Šimunović, Petar (2008): Hrvatski prezimenik. Pučanstvo Republike Hrvatske na početku 21. stoljeća. Band 1. Zagreb. Hier S. 724.
  • Moldanová, Dobrava (2015): Naše příjmení. 4. Auflage. Praha. Hier S. 98.
  • Rymut, Kazimierz (1999): Nazwiska Polaków. Słownik historyczno-etymologiczny. 1. Auflage. Band 1. Kraków. Hier S. 329.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanich w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 5801.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (Hrsg.) (2006): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 1. Kraków. Hier S. 395.
  • Simek, Rudolf/Mikulášek, Stanislav (1995): Kleines Lexikon der tschechischen Familiennamen in Österreich. Wien. Hier S. 76.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Harald Bichlmeier
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
15.10.2020
Zitierhinweis

Bichlmeier, Harald und Schiller, Christiane, Kubat, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/11425/1 >