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Mühlenbeck

Allgemeines

Häufigkeit
333
Rang
11138
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Mühlenbeck (Ortsteil der Gemeinde Mühlenbecker Land, Kreis Oberhavel, Brandenburg; Ortsteil der Gemeinde Schossin, Kreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern; Wohnplatz in der Stadt Einbeck, Kreis Northeim, Niedersachsen; historisch in Preußen), Mühlbeck (Ortsteil der Einheitsgemeinde Muldestausee, Kreis Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt).
  2. Benennung nach Wohnstätte zu mittelniederdeutsch mȫlenbēke , mollenbēke ‘Mühlgewässer; Mühlbach’ für jemanden, der an einem von einer Mühle genutzten Wasserlauf bzw. an einem gleichnamigen Gewässer (mehrfach in Deutschland) wohnt, hier mit Verhochdeutschung des Erstglieds.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 03.03.2021.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 263-265.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 613-615.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Fritzinger
Veröffentlichungsdatum
01.12.2021
Zitierhinweis

Fritzinger, Julia, Mühlenbeck, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/11153/1 >