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Groh

Allgemeines

Häufigkeit
2582
Rang
1115
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername, siehe Grau 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Verdumpfung des mittelhochdeutschen ā > o .

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Grove 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Schwund der Nebensilbe. Diese Deutung kann nur auf die wenigen Vorkommen im niederdeutschen Raum zutreffen.
  2. Benennung nach Wohnstätte zu mittelniederdeutsch grōde ‘bewachsenes (begrüntes) Land’, hier mit Schwund der Nebensilbe. Diese Deutung kann nur auf die wenigen Vorkommen im niederdeutschen Raum zutreffen.

Historischer Namenbeleg

Hans Gro

Belegjahr
1459
Belegort
Schliengen (Müllheim)

=

Hans Graw

Belegjahr
1459
Belegort
Schliengen (Müllheim)
Quellenangabe
Brechenmacher, 1957-1960, Seite 595.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1957): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 1. Limburg an der Lahn. Hier S. 595.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 757-759.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.04.2021
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Groh, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1115/1 >