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Scheerbarth

Allgemeines

Häufigkeit
59
Rang
56960
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Scherbarth 1. Es handelt sich hier um eine Schreibvariante.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Scherbarth 2. Es handelt sich hier um eine Schreibvariante.

Historischer Namenbeleg

Teoderico Scerbardo

Belegjahr
ca. 1187-1200
Belegort
Köln
Quellenangabe
Hagström, 1982, Seite 233.

Teodericum Scerbart

Belegjahr
ca. 1187-1200
Belegort
Köln
Quellenangabe
Hagström, 1982, Seite 233.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Das Reichstelefonbuch von 1942 dokumentiert eine historische Verbreitung von Scherbarth auch in Niederschlesien und im Wartheland, siehe gen-evolu, letzter Zugriff: 27.01.2015. Die heute gestreute Verbreitung könnte sich somit durch Rückwanderung aus den Ostgebieten nach 1945 erklären.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1982): Pommersche Familiennamen. Ihr Geschichts- u. Heimatwert. Neustadt an der Aisch. Hier S. 79.
  • Bahlow, Hans (1982): Störtebeker und Konsorten. 800 niederdeutsche Satznamen. Ein Beitrag zur Volkskunde des Mittelalters. Hamburg. Hier S. 32.
  • Feyerabend, Liselotte (1985): Die Rigaer und Revaler Familiennamen im 14. und 15. Jahrhundert. Unter besonderer Berücksichtigung der Herkunft der Bürger. Köln. Hier S. 44.
  • Hagström, Sten (1949): Kölner Beinamen des 12. und 13. Jahrhunderts. Band 1. Uppsala. Hier S. 233.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Simone Busley
Veröffentlichungsdatum
15.09.2020
Zitierhinweis

Busley, Simone, Scheerbarth, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/57475/1 >