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Sonnenschein

Allgemeines

Häufigkeit
892
Rang
3799
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch sunnenschīn ‘Sonnenschein’ für einen heiteren Menschen.
  2. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch sunnenschīn ‘Sonnenschein’ für jemanden, der in einem Haus Zum Sonnenschein oder an einem Grundstück wohnte, das aufgrund der Lage besonders häufig von der Sonne beschienen wurde.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Sonnenschein (mehrfach in Nordrhein-Westfalen). Aufgrund der sehr geringen Größe der entsprechenden Siedlungen kommt diese Deutung nur in Einzelfällen in Betracht.

Historischer Namenbeleg

Clas Sunnenschein

Belegjahr
1370-1383
Belegort
Nürnberg
Quellenangabe
Kohlheim/Kohlheim, 2005, Seite 630.

Gerhard Sonnenscheins

Belegjahr
1631
Belegort
Magdeburg
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 625.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 630.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 625.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.05.2020
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Sonnenschein, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/3802/1 >