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Lukas

Allgemeines

Häufigkeit
3240
Rang
867
Sprachvorkommen
deutsch
tschechisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Tschechische Republik
Polen
Österreich

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Lukas. Der Name geht entweder auf griechisch Loukas ‘der aus Lucanien Stammende’ zurück oder auf ein Derivat des lateinischen Rufnamens Lucius (siehe Lucius) mit dem griechischen Suffix -ās. Der Rufname fand im Mittelalter als Name des Evangelisten Lukas Verbreitung. In Einzelfällen kann der Familiename auch durch Zuzug aus dem heutigen polnischen Staatsgebiet nach Deutschland gelangt sein.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum tschechischen Rufnamen Lukáš oder zur ober- und niedersorbischen Form Łukaš , slawischen Entsprechungen von Lukas. Zum Rufnamen siehe Lukas 1. Im Deutschen werden die slawischen Diakritika nicht wiedergegeben. Vereinzelt kann der Familienname durch Zuzug aus weiteren slawischsprachigen Ländern nach Deutschland gelangt sein.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Tschechische Republik

Häufigkeit
2002
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Lukáš/hustota/, letzter Zugriff 09.08.2018.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Lukáš .

Polen

Häufigkeit
731
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 6428.

Österreich

Häufigkeit
628
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Kroatien

Häufigkeit
83
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2011
Quelle
www.dzs.hr/Hrv/censuses/census2011/results/censusnames.htm, letzter Zugriff 17.05.2019.

Kroatien

Häufigkeit
81
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2011
Quelle
www.dzs.hr/Hrv/censuses/census2011/results/censusnames.htm, letzter Zugriff 17.05.2019.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Lukaš .

Slowenien

Häufigkeit
40
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2018
Quelle
www.stat.si/ImenaRojstva/en/FirstNames/SearchFirstNames?Ime=&Priimek=Lukas, letzter Zugriff 17.05.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Frey, Johannes (1938): Heiligenverehrung und Familiennamen in Rheinhessen. Gießen. Hier S. 39.
  • Kohlheim, Volker (1977): Regensburger Rufnamen des 13. und 14. Jahrhunderts. Linguistische und sozio-onomastische Untersuchungen zu Struktur und Motivik spätmittelalterlicher Anthroponyme. Wiesbaden. Hier S. 257-259.
  • Kohlheim, Volker/Kohlheim, Rosa (2016): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Vornamen. 5. Auflage. Berlin. Hier S. 280.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 611 und 613-614.
  • Moldanová, Dobrava (2015): Naše příjmení. 4. Auflage. Praha. Hier S. 109.
  • Neumann, Johann (1972): Tschechische Familiennamen in Wien. Eine namenskundliche Dokumentation. Wien. Hier S. 122.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanich w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 6428.
  • Seibicke, Wilfried (2000): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 3: L-Sa. Berlin und New York. Hier S. 131.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
01.08.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin und Scheller, Andrea, Lukas, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/867/1 >