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Szameitat

Allgemeines

Häufigkeit
455
Rang
7923
Sprachvorkommen
deutsch
Region
Ostpreußen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Herkunft, siehe Zamaitat 1. Es handelt sich um eine Schreibvariante, die auf die Schreibung Szamaitatis zurückgeht. Im Zuge der Eindeutschung wurde die Flexionsendung -is getilgt und <ei&> für <ai> wiedergegeben.

Historischer Namenbeleg

David Szameitatis

Belegjahr
1736
Belegort
Jodtschen
Quellenangabe
Kenkel, 1972, Seite 8.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Der Familienname Szameitat war mit seinen Varianten im nördlichen Ostpreußen verbreitet. Für 1736 werden ca. 30 Namenträger nachgewiesen (Kenkel 1972, Seite 268). Im Reichstelefonbuch von 1942 finden sich 16 Einträge für Szameitat, die sich in Ostpreußen konzentrieren (siehe gen-evolu, letzter Zugriff: 02.10.2014).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kenkel, Horst (1972): Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736. Hamburg. Hier S. 8 und 268.
  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 658.
  • Schiller, Christiane (2008): Familiennamen preußisch-litauischer Provenienz in der Bundesrepublik. In: Zunamen – Zeitschrift für Namenforschung. 3/1. S. 38-58. Hier S. 45.
  • Vanagas, Aleksandras (1989): Lietuvių pavardžių žodynas. Band 2. Vilnius. Hier S. 1322.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
15.06.2017
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Szameitat, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/7931/1 >