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Wehner

Allgemeines

Häufigkeit
4457
Rang
593
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Weiner 1. Es liegt eine Lautvariante mit Monophthongierung ei > ē vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Wehen (Stadtteil von Taunusstein, Hessen), Wehn (Stadtteil von Waldbröl, Nordrhein-Westfalen), Wehnen (Ortsteil der Gemeinde Bad Zwischenahn, Niedersachsen) und Weener (Niedersachsen).
  2. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch wænen ‘wähnen, vermuten, hoffen’ für jemanden, der sich durch eine besonders hoffende Einstellung auszeichnet.

Historischer Namenbeleg

Konrad Wener

Belegjahr
1351
Belegort
Friedberg (Hessen)
Quellenangabe
Kohlheim/Kohlheim, 2005, Seite 704.

Hans Wener

Belegjahr
1435
Belegort
Hildesheim
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 792.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 800.
  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2005): Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung [von 20.000 Nachnamen]. 2. Auflage. Mannheim. Hier S. 704.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 20-27.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 302-303.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 792.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Wehner, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/593/1 >