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Parthe

Allgemeines

Häufigkeit
65
Rang
52457
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch parte , Nebenform von barte ‘Beil, Streitaxt’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für den Hersteller oder Benutzer eines solchen Gegenstands.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Barthe 2. Es liegt eine lautliche Variante mit Anlaut P vor.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu einer deutschen Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch bard , dessen Bedeutung ungeklärt ist(siehe Gottschald 2006, Seite 102,Förstemann 1966, Spalte 247,zuletzt Kohlheim/Kohlheim 2014, Seite 78).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 102.
  • Förstemann, Ernst (1966): Altdeutsches Namenbuch. Erster Band: Personennamen. 2. Auflage. München. Hier Sp. 247.
  • Kohlheim, Rosa/Kohlheim, Volker (2014): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Namen. 4 Auflage. Berlin [u.a.]. Hier S. 78.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
02.06.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Parthe, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/52546/1 >