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Egert

Allgemeines

Häufigkeit
669
Rang
5244
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch egerde , egerte , egarte ‘Brachland’ für jemanden, der an oder auf einem solchen Gebiet siedelte.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Eckert 1. Es liegt eine Lautvariante vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Ägerten in der Schweiz. Diese Deutung (siehe Naumann 2007, Seite 101) ist weitgehend auszuschließen, weil die Bildung ohne Suffix -er bzw. mit Wegfall der Siedlungsnamenendung ungewöhnlich wäre. Zudem tritt der Familienname in der Schweiz selten auf (siehe Verbreitung außerhalb Deutschlands).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
40
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Schweiz

Häufigkeit
33
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
verwandt.ch, letzter Zugriff 04.04.2017.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 586-589.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 608-612.
  • Naumann, Horst (2007): Das große Buch der Familiennamen. Alter, Herkunft, Bedeutung. München. Hier S. 101.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.03.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Egert, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5249/1 >