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Matthäus

Allgemeines

Häufigkeit
677
Rang
5187
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Matthäus. Der ursprünglich hebräische Rufname Mattai, eine Kurzform zu hebräisch mattanyāh‘Gabe Jahwes’, fand im Mittelalter in seiner griechisch/lateinischen Form Matthaeus als Name eines der vier Evangelisten im deutschen Sprachgebiet Verbreitung.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Matthias 1. Es kam gelegentlich zu einer Vermischung von Matthäus und Matthias, sodass die Formen nicht immer sicher zu trennen sind (vgl. Historische Belege).

Historischer Namenbeleg

Mattheus Aleman

Belegjahr
1526
Belegort
Oschersleben (Sachsen Anhalt)

=

Mathias Aleman

Belegjahr
1536
Belegort
Oschersleben (Sachsen Anhalt)
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 126.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Volker (1977): Regensburger Rufnamen des 13. und 14. Jahrhunderts. Linguistische und sozio-onomastische Untersuchungen zu Struktur und Motivik spätmittelalterlicher Anthroponyme. Wiesbaden. Hier S. 279-281.
  • Kohlheim, Volker/Kohlheim, Rosa (2016): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Vornamen. 5. Auflage. Berlin. Hier S. 297.
  • Seibicke, Wilfried (2000): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 3: L-Sa. Berlin und New York. Hier S. 259-261.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 126.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
01.07.2020
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Matthäus, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5194/1 >