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Waldschmidt

Allgemeines

Häufigkeit
681
Rang
5135
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch waltsmit ‘Bergmann, der das gewonnene Eisen selbst schmelzt und hämmert’.Der Waldschmied sammelt im Wald offen liegendes Eisenerz oder gewinnt dieses im Tagebau. Er schmilzt es in eigenen Holzkohleöfen ein, um es von Schlacken zu befreien und zu Roheisen zu verarbeiten, das er an andere Schmiede verkauft(zu den hessischen Waldschmieden siehe Ramge 2012, Seite 1-21).

Historischer Namenbeleg

Heinricus Waltsmit

Belegjahr
1282
Belegort
Wetzlar
Quellenangabe
Ramge, 2012, Seite 11.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 804.
  • Linnartz, Kaspar (1958): Unsere Familiennamen. Bd. 1: Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 3., stark vermehrte Auflage. Bonn [u.a.]. Hier S. 255.
  • Ramge, Hans (2012): Die Waldschmidts und die Waldschmieden. Zur Entstehung und Verbreitung eines hessischen Familiennamens. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Heft 62. S. 1-21. Hier S. 1-21.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Nikola Kunz
Veröffentlichungsdatum
01.12.2019
Zitierhinweis

Kunz, Nikola, Waldschmidt, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5139/1 >