Back to list

Hilfe FAQ

Weber

Allgemeines

Häufigkeit
86061
Rang
5
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch wëbӕre , wëber , mittelniederdeutsch wēvære , wēver , wever ‘Weber’. Im niederdeutschen Sprachgebiet kann es sich um Verhochdeutschungen handeln, siehe Wever 1. Erst im 12. Jahrhundert entwickelte sich die Weberei von einer zu Hause ausgeübten Nebenbeschäftigung zu einem eigenen Handwerk. Der Weber war meist auf die Herstellung eines bestimmten Textilgewebes spezialisiert, dies war zunächst vor allem Wolltuch oder Leinwand.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Schweiz

Häufigkeit
10207
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2008
Quelle
verwandt.ch, letzter Zugriff 14.04.2014.

Österreich

Häufigkeit
6357
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Frankreich

Häufigkeit
6079
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 09.04.2014.

Niederlande

Häufigkeit
3221
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 09.04.2014.

Belgien

Häufigkeit
1423
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 09.04.2014.

Luxemburg

Häufigkeit
1059
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2009
Quelle
lfa.uni.lu, letzter Zugriff 21.05.2015.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 815-816.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 422-445.
  • Linnartz, Kaspar (1958): Unsere Familiennamen. Bd. 1: Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 3., stark vermehrte Auflage. Bonn [u.a.]. Hier S. 258.
  • Nölle-Hornkamp, Iris (1992): Mittelalterliches Handwerk im Spiegel der oberdeutschen Personennamen. Eine namenkundliche Untersuchung zu den Handwerkerbezeichnungen als Beinamen im "Corpus der altdeutschen Originalurkunden". Frankfurt [u.a.]. Hier S. 337-431.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Simone Busley
Veröffentlichungsdatum
15.03.2020
Zitierhinweis

Busley, Simone, Weber, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5/1 >