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Baldus

Allgemeines

Häufigkeit
721
Rang
4808
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Baltus 1. Es liegt eine Lautvariante vor.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu einer deutschen Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch, altsächsisch bald ‘kühn, stark’. Der Familienname ist aus der lateinischen Form des Rufnamens Bald, Balde entstanden oder wurde in der Humanistenzeit latinisiert. Laut Brechenmacher 1957-1960, Band 1, Seite 62 und Gottschald 2006, Seite 98-99 geht Baldus auf eine Kurzform von Sebaldus zurück, dem Namen des Schutzheiligen von Nürnberg (vergleiche Sebald 1). Der Familienname findet sich allerdings nur selten in Franken.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1957): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 1. Limburg an der Lahn. Hier S. 62.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 98-99.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 586-595.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.11.2019
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Baldus, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/4808/1 >