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Pape

Allgemeines

Häufigkeit
5443
Rang
456
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelniederdeutsch, mittelniederländisch pape ‘Geistlicher, Weltgeistlicher, Priester’ für jemanden, der im Dienst eines geistlichen Herrn steht, oder für eine fromme bzw. sich besonders fromm gebende Person. Das hohe Vorkommen nicht verhochdeutschter Formen erklärt sich wohl durch die negative Konnotation, die die verschobene Form Pfaffe ab dem 15. Jahrhundert durch reformatorische Polemik erhielt (siehe Kunze 1998, Seite 314-316). Siehe auch Pfaff und Paff.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Niederlande

Häufigkeit
533
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl/nfb/, letzter Zugriff 25.01.2019.

Frankreich

Häufigkeit
338
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 25.01.2019.

Belgien

Häufigkeit
139
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 25.01.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad (1998): Pape und Pfeifer. Zur Lautverschiebung in Familiennamen. In: Schnyder, André/Bartholemy-Teusch, Claudia/Fleith, Barbara/Wetzel, René (Hrsg.): Ist mir getroumet mîn leben?. Vom Träumen und vom Anderssein. Festschrift für Karl-Ernst Geith zum 65. Geburtstag. Göppingen, S. 307-316.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 72-77.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Lena Späth
Veröffentlichungsdatum
01.08.2020
Zitierhinweis

Späth, Lena, Pape, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/456/1 >