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Fiebrand

Allgemeines

Häufigkeit
3
Rang
367286
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Viebrandt 1. Es handelt sich um eine Schreibvariante.

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Rufname, siehe Wigbrand 1. Sofern diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 482-483) zutrifft, liegt eine Lautvariante mit F und Ausfall von g sowie eine Laut- oder Schreibvariante mit ie statt i vor.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Friedbrand. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch fridu , altsächsisch frithu , frethu ‘Friede’ und althochdeutsch brant , altsächsisch brand ‘Brand, Schwert’. Sofern diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 190) zutrifft, ist bei der vorliegenden Form r und d des Erstglieds ausgefallen. Doch für eine solche Entwicklung lassen sich bislang keine Belege finden.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 190.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 482-483.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
01.08.2020
Zitierhinweis

Schiller, Christiane und Dräger, Kathrin, Fiebrand, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/373140/1 >