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Hammer

Allgemeines

Häufigkeit
7514
Rang
290
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch hamer ‘Hammer, Hammerwerk, Hammermühle’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Schmied oder einen Arbeiter in einem Hammerwerk. Siehe auch Hammerschmidt.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch hamer ‘Hammer, Hammerwerk, Hammermühle’ für jemanden, der an einem Hammerwerk wohnt.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Hammer (mehrfach in ganz Deutschland, vor allem in Bayern, aber auch Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, historisch auch in Polen und Tschechien).
  3. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Hamm (mehrfach in Deutschland, vor allen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz). Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor.
  4. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch hamer ‘Hammer’ für einen schlagkräftigen Menschen.
  5. Benennung nach Rufname zu Hamer 2. Es liegt eine Schreib- oder Lautvariante vor.
  6. Benennung nach Wohnstätte, siehe Hamm 2. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 229-231.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Patrick Brookshire
Veröffentlichungsdatum
15.03.2020
Zitierhinweis

Heuser, Rita und Brookshire, Patrick, Hammer, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/290/1 >