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Saalmüller

Allgemeines

Häufigkeit
148
Rang
25402
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach dem Beruf zu mittelhochdeutsch sal ‘Gut, das laut Testaments zu übergeben ist, Vermächtnis’ und mittelhochdeutsch mülnære , mülner , müller , muller , möller ‘Müller’ für den Müller auf einem herrschaftlichen Sal- bzw. Frohnhof.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach dem Beruf zum Flussnamen Saale und mittelhochdeutsch mülnære , mülner , müller , muller , möller ‘Müller’(siehe Gottschald 2006, Seite 418). Es handelt es sich um einen lokalisierten Berufsnamen. Allerdings ist diese Deutung aufgrund der Verbreitung des Namens wenig wahrscheinlich.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 418.
  • Linnartz, Kaspar (1958): Unsere Familiennamen. Bd. 1: Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 3., stark vermehrte Auflage. Bonn [u.a.]. Hier S. 190.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Juliane Drenda
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.05.2020
Zitierhinweis

Drenda, Juliane und Heuser, Rita, Saalmüller, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/25505/1 >