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Weinholz

Allgemeines

Häufigkeit
161
Rang
23420
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Weinhold 1. Es liegt eine hyperkorrekte Verhochdeutschung in Analogie zu häufigen Wohnstätten- und Herkunftsnamen auf -hol(t)z (z. B. Buchholz ) (siehe Kunze/Nübling 2012, Band 3, Seite 39-41) oder in seltenen Fällen ein patronymischer starker Genitiv mit dem Suffix -z vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelhochdeutsch wīnholz ‘Weinrebe, Rebholz’ für jemanden, der auf oder an einem Grundstück wohnt, auf dem Reben angebaut werden. Diese Deutung kann nur für die seltenen süddeutschen Vorkommen zutreffen.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Weinhold 3. Es handelt sich um eine Verhochdeutschung. Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 801) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens unwahrscheinlich.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Weinhold 4. Es handelt sich um eine Verhochdeutschung. Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 801) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens unwahrscheinlich.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 750-755.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 39-41.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 801.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Mehmet Aydin
Veröffentlichungsdatum
01.04.2020
Zitierhinweis

Aydin, Mehmet, Weinholz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/23487/1 >