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Springinsfeld

Allgemeines

Häufigkeit
9
Rang
203863
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch springen ‘springen, eilend gehen, laufen’, mittelhochdeutsch in ‘in’, mittelhochdeutsch das ‘das’ und mittelhochdeutsch velt ‘Feld, Boden, Fläche’. Es handelt sich um einen Satznamen (< [ich] springe in das Feld) für einen lebhaften, leichtfüßigen oder unbehausten Menschen oder auch für einen Landsknecht bzw. Handwerksgesellen. Präposition und Artikel sind zu ins verschmolzen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1937): Springinsfeld und Schnapphahn in deutschen Sippennamen. Görlitz. Hier S. 1.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 702-703.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
01.10.2019
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Springinsfeld, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/204522/1 >