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Cikan

Allgemeines

Häufigkeit
10
Rang
197495
Sprachvorkommen
tschechisch
Hauptverbreitung
Tschechische Republik

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Herkunft zu tschechisch Cikán ‘Zigeuner’ als Fremdbezeichnung für einen Vertreter des Volksstammes der Sinti und Roma.
  2. Benennung nach Übername zu tschechisch Cikán ‘Zigeuner’ für jemanden, der in seinem Aussehen oder seinem Verhalten an einen Sinti oder Roma erinnert, wobei die Assoziationen in den einzelnen slawischen Sprachen unterschiedlich sind. Im Tschechischen wird insbesondere auf eine mit dem Freiheitsdrang der Sinti und Roma verbundene Unstetigkeit, eine besondere Musikalität, dunkle Hautfarbe, aber auch fehlendes Arbeitsethos oder Unsauberkeit angespielt.

Historischer Namenbeleg

Václav Cikán

Belegjahr
1894
Belegort
Kolín, Böhmen
Quellenangabe
vuapraha.cz/sites/default/files/kartoteka_padlych_v_1_sv_valce/C/Ci%20-%20Cr/ipage00170.htm, letzter Zugriff: 01.08.2019.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Tschechische Republik

Häufigkeit
156
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
www.kdejsme.cz/prijmeni/Cik%C3%A1n/hustota/, letzter Zugriff 01.08.2019.
Kommentar zur Verbreitung im Ausland

Die Angaben beziehen sich auf die Namenform Cikán .

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Moldanová, Dobrava (2015): Naše příjmení. 4. Auflage. Praha. Hier S. 37.
  • Neumann, Johann (1972): Tschechische Familiennamen in Wien. Eine namenskundliche Dokumentation. Wien. Hier S. 42.
  • Simek, Rudolf/Mikulášek, Stanislav (1995): Kleines Lexikon der tschechischen Familiennamen in Österreich. Wien. Hier S. 35.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
15.12.2019
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Cikan, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/198464/1 >