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Hufnagel

Allgemeines

Häufigkeit
1669
Rang
1870
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch huofnagel ‘Hufnagel, Nagel zur Befestigung der Hufe’. Es handelt sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Hufschmied. Siehe auch Hufschmidt 1.

Historischer Namenbeleg

Andreae fabro dicto hvfnagel

Belegjahr
1280
Belegort
Tetzenach = Dezenacker
Quellenangabe
books.google.de/books?id=sOIcAQAAMAAJ&pg=PA1&redir_esc=y#v=onepage&q=hvfnagel&f=false, letzter Zugriff: 01.04.2016.

Hufnagil

Belegjahr
1365
Belegort
Brünn
Quellenangabe
Schwarz, 1957, Seite 149.

Martinus Hufnagel faber

Belegjahr
1387
Belegort
Deutschbrod
Quellenangabe
Kohlheim, 1997, Seite 241.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Rosa (1997): Zur Motivik und Aussagekraft berufsbezogener Bei- und Familiennamen. In: Hengst, Karlheinz/Krüger, Dietlind/ Walther Hans (Hrsg.): Wort und Name im deutsch-slavischen Sprachkontakt. Ernst Eichler, von seinen Schülern und Freunden. Band 20. Köln [u.a.], S. 235-243. Hier S. 241.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 747-748.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 247-248.
  • Schwarz, Ernst (1957): Sudetendeutsche Familiennamen aus vorhussitischer Zeit. Köln und Graz. Hier S. 149.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Sarah Hufnagel
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.02.2020
Zitierhinweis

Hufnagel, Sarah und Heuser, Rita, Hufnagel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1870/1 >