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Sippel

Allgemeines

Häufigkeit
1692
Rang
1842
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Sippold 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Abschwächung des Nebensilbenvokals und Schwund des auslautenden t .
  2. Benennung nach Rufname, siehe Siebel 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Kurzvokal.

Weitgehend auszuschließen

  1. Bennenung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Ziepel (Ortsteil von Gardelegen, Altmakkreis Salzwedel, Ortsteil von Möckern, Landkreis Jerichower Land, beide Sachsen-Anhalt). Aufgrund der Verbreitung des Familiennamens ist diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 617) auszuschließen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 399-400.
  • Ramge, Hans (2017): Hessische Familiennamen. Namengeschichten. Erklärungen. Verbreitungen. Heidelberg [u.a.]. Hier S. 314.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 617.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.11.2019
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Sippel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1843/1 >