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Tilsen

Allgemeines

Häufigkeit
14
Rang
161336
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Tilse 1. Es liegt ein patronymischer schwacher Genitiv auf -en vor.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Tylsen, Stadtteil von Salzwedel (Sachsen-Anhalt).

Deutung unsicher

  1. Benennung nach Rufname, siehe Thielsen 1. Es liegt eine Laut- oder Schreibvariante vor. Diese Deutung (siehe Bahlow 1985, Seite 518) ist aufgrund der Verbreitung des Familiennamens unsicher.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Tilsen. Diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 2, Seite 736) ist weitgehend auszuschließen, da das Dorf mit dem früheren Namen Patilszen bzw. Patilschen im ehemaligen Ostpreußen nur zwischen 1938 und 1946 Tilsen hieß.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
39
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
moikrewni.pl/mapa/, letzter Zugriff 01.03.2018.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 518.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 2. Hildesheim. Hier S. 736.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.09.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Tilsen, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/163376/1 >