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Bannmüller

Allgemeines

Häufigkeit
16
Rang
149170
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch ban ‘Aufgebot, Befehl, Bann’, auch zur Bezeichnung eines einem Bannherrn untergeordneten Bezirks (siehe DWB, Bann 2, letzter Zugriff: 09.12.2015) und mittelhochdeutsch mülnære , mülner , müller ‘Müller’. Es handelt sich um einen Berufsnamen für einen Müller, der eine Bannmühle bewirtschaftete. Als Bann- oder Zwangsmühle wurde eine Mühle bezeichnet, in der die Einwohner eines bestimmten Bezirks mahlen lassen mussten, d.h. sie unterlagen einem Mahlzwang. Bannmühlen sicherten dem Müller gleichbleibende Einkünfte. In Einzelfällen kann der Familienname auch auf den Namen der Mühle zurückgehen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 74.
  • Linnartz, Kaspar (1958): Unsere Familiennamen. Bd. 1: Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 3., stark vermehrte Auflage. Bonn [u.a.]. Hier S. 24.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Stefanie Brandmüller
Veröffentlichungsdatum
15.11.2019
Zitierhinweis

Brandmüller, Stefanie, Bannmüller, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/149257/1 >