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Grebe

Allgemeines

Häufigkeit
2061
Rang
1459
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Graf 1. Hier liegt vor allem die Bedeutung ‘Dorfvorsteher, Bürgermeister’ vor. Es handelt sich um eine lautliche Variante, die auf mittelhochdeutsch grēbe zurückgeht. Zur Konsonantenvarianz siehe Kunze/Nübling 2011, Seite 107.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername, siehe Graf 2. Es handelt sich um eine lautliche Variante, die auf mittelhochdeutsch grēbe zurückgeht.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Greba (im Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen). Aufgrund der Verbreitung ist diese Deutung (siehe Zoder 1968, Band 1, Seite 608) weitgehend auszuschließen.

Historischer Namenbeleg

Johan, grebe von Nassau

Belegjahr
1349
Belegort
Nassau
Quellenangabe
Bahlow, 1985, Seite 184.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 260.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 48-57.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 106-115.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 608.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Stefanie Brandmüller
Veröffentlichungsdatum
01.07.2020
Zitierhinweis

Brandmüller, Stefanie, Grebe, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1459/1 >