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Springindschmitten

Allgemeines

Häufigkeit
16
Rang
145665
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch springen ‘springen, eilend gehen, laufen’, mittelhochdeutsch in ‘in’, mittelhochdeutsch die ‘die’ (Artikel; feminin AkkusativSingular) und mittelhochdeutsch smitte ‘Schmiede’. Es handelt sich um einen Satznamen (< [ich] springe in die Schmiede) für einen übermütigen Schmiedegesellen.

Historischer Namenbeleg

Springindschmitten

Belegjahr
1434
Belegort
Gastein
Quellenangabe
Brechenmacher, 1960-1963, Seite 647.

Diebold Springindieschmid (Hufschmied)

Belegjahr
1555
Belegort
Straßburg
Quellenangabe
Bahlow, 1985, Seite 494.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 494.
  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 647.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 702-703.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Julia Griebel
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Griebel, Julia, Springindschmitten, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/145861/1 >