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Janasch

Allgemeines

Häufigkeit
16
Rang
145092
Sprachvorkommen
deutsch
sorbisch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Janasz 1. Es liegt eine eingedeutschte Schreibvariante vor.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum sorbischen Rufnamen Janaš, einer Ableitung des Rufnamens Jan, einer westslawischen Form von Johannes. Zum Rufnamen siehe Johannes. Es liegt hier ein Derivat mit hypokoristischen Suffix -aš in eingedeutschter Schreibung vor, wie sie für das Sorbische sehr früh charakteristisch ist.

Historischer Namenbeleg

Jänasch, Janasches Sohn

Belegjahr
1635
Belegort
Staakow
Quellenangabe
Wenzel, 2004, Seite 182.

Janaß

Belegjahr
1643
Belegort
Sabrodt, obersorbisch Zabrod

=

derselbe Jahnasch

Belegjahr
1658
Belegort
Sabrodt, obersorbisch Zabrod
Quellenangabe
Wenzel, 1991, Seite 170.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Mucke, Ernst (Hrsg.) (1984): Abhandlungen und Beiträge zur sorbischen Namenkunde (1881-1929). Köln und Wien. Hier S. 576.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 112.
  • Wenzel, Walter (2004): Niedersorbische Personennamen aus Kirchenbüchern des 16. bis 18. Jahrhunderts. Mit 16 mehrfarbigen Karten. 1. Auflage. Bautzen. Hier S. 182.
  • Wenzel, Walter (1991): Studien zu sorbischen Personennamen. 2/I. Bautzen. Hier S. 170.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
01.08.2020
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Janasch, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/145143/1 >