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Marks

Allgemeines

Häufigkeit
2552
Rang
1129
Sprachvorkommen
deutsch
polnisch
niederländisch
Hauptverbreitung
Deutschland
Polen
Niederlande

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu Marks, einer kontrahierten Form des Rufnamens Markus. Zum Rufnamen siehe Marcus 1. Diese Deutung gilt auch für die Fälle, die auf Herkunft aus Polen und dem niederländischen Sprachgebiet beruhen. Bei den ursprünglich polnischen Vorkommen ist eine Anpassung der Schreibung des Familiennamens Marx an die polnische Rechtschreibung möglich, vergleiche Marx 1.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Mark 1. Es liegt ein patronymischer starker Genitiv auf -s vor. Diese Deutung gilt auch für die Fälle, die auf Herkunft aus Polen und dem niederländischen Sprachgebiet beruhen, wobei bei Letzterem entsprechende Rufnamen zu veranschlagen sind. Bei den ursprünglich polnischen Vorkommen ist eine Anpassung der Schreibung des Familiennamens Marx an die polnische Rechtschreibung möglich, vergleiche Marx 2.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
1574
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
moikrewni.pl/mapa/, letzter Zugriff 06.01.2017.

Niederlande

Häufigkeit
859
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2007
Quelle
cbgfamilienamen.nl, letzter Zugriff 10.01.2017.

Tschechische Republik

Häufigkeit
83
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2015
Quelle
kdejsme.cz, letzter Zugriff 06.01.2017.

Historische Verbreitung

Die Verbreitung des Familiennamens setzte sich 1942 östlich der Oder fort (Genevolu, letzter Zugriff: 17.01.2017).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Debrabandere, Frans (2003): Woordenboek van de familienamen in België en Noord-Frankrijk. Amsterdam [u.a.]. Hier S. 815.
  • Guggenheimer, Eva/Guggenheimer, Heinrich (1996): Etymologisches Lexikon der jüdischen Familiennamen. München [u.a.]. Hier S. 293.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 639.
  • Menk, Lars (2005): A Dictionary of German-Jewish Surnames. Bergenfield. Hier S. 516.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
01.07.2020
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Marks, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/1129/1 >