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Schötzig

Allgemeines

Häufigkeit
40
Rang
78338
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Schötz 2. Es handelt sich um eine Ableitung mit dem Diminutivsuffix -yk. Zugrunde liegt die niedersorbische Diminutivform Šejcyk . Der Familienname liegt in eingedeutschter Schreibung und Lautung vor.

Historischer Namenbeleg

Schötzigs Sohn

Belegjahr
1694
Belegort
Bückgen (bei Senftenberg)
Quellenangabe
Wenzel, 2004, Seite 383.

Scheitzigk

Belegjahr
1671
Belegort
Lübben

=

Schötzig

Belegjahr
1688
Belegort
Lübben
Quellenangabe
Wenzel, 1992, Seite 121.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 429.
  • Mucke, Ernst (Hrsg.) (1984): Abhandlungen und Beiträge zur sorbischen Namenkunde (1881-1929). Köln und Wien. Hier S. 631.
  • Wenzel, Walter (1992): Studien zu sorbischen Personennamen. 2/II. Bautzen. Hier S. 121.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 225.
  • Wenzel, Walter (2004): Niedersorbische Personennamen aus Kirchenbüchern des 16. bis 18. Jahrhunderts. Mit 16 mehrfarbigen Karten. 1. Auflage. Bautzen. Hier S. 383.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
01.07.2020
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Schötzig, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/78441/1 >