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Schötz

Allgemeines

Häufigkeit
924
Rang
3650
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf, siehe Schätz 1. Es liegt eine Lautvariante mit Rundung e > ö vor.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Scheitz 1. Es liegt eine Lautvariante vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch schopӡ , schöpӡ ‘Schöps, Hammel’. Laut Gottschald handelt es sich um eine südfränkische Variante (siehe Gottschald 2006, Seite 445).

Historischer Namenbeleg

Schötzens Sohn (laut Kirchenbuch Senftenberg)

Belegjahr
1703
Belegort
Schipkau (bei Senftenberg), Niederlausitz
Quellenangabe
Wenzel, 2004, Seite 383.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 10.05.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 445.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 624-625.
  • Mucke, Ernst (Hrsg.) (1984): Abhandlungen und Beiträge zur sorbischen Namenkunde (1881-1929). Köln und Wien. Hier S. 631.
  • Wenzel, Walter (1999): Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs. Bautzen. Hier S. 225.
  • Wenzel, Walter (2004): Niedersorbische Personennamen aus Kirchenbüchern des 16. bis 18. Jahrhunderts. Mit 16 mehrfarbigen Karten. 1. Auflage. Bautzen. Hier S. 383.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
01.07.2020
Zitierhinweis

Heuser, Rita und Scheller, Andrea, Schötz, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/3650/1 >