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Ebbe

Allgemeines

Häufigkeit
13
Rang
168708
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zu einer Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch ebur , altsächsisch eƀur ‘Eber’ zu Vollformen wie Eberhardt. In Einzelfällen können auch andere Personennamen mit demselben Erstglied zugrunde liegen.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Ebbe. Der Rufname ist eine zweistämmige Kurzform zu Vollformen mit dem Erstglied althochdeutsch ekka , egga , altsächsisch eggia ‘(Schwert-)Schneide, Spitze’ und dem Zweitglied althochdeutsch beraht , altsächsisch berht ‘hell, glänzend’ wie Eckbert.
  3. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Ebbe. Der Rufname ist eine zweistämmige Kurzform zu Vollformen mit dem Erstglied althochdeutsch adal , altsächsisch *athali ‘Geschlecht, Adel’ und dem Zweitglied althochdeutsch beraht , altsächsisch berht ‘hell, glänzend’ wie Albert, Albrecht (vergleiche Albert 1, Albrecht 1; siehe auch Abel 1). Im Anlaut ist Umlaut eingetreten. In Einzelfällen können auch andere Personennamen mit demselben Erstglied zugrunde liegen, darunter auch Frauennamen wie Adalburg.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 98-115.
  • Seibicke, Wilfried (1996): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 1: A-E. Berlin und New York. Hier S. 550.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
01.04.2020
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Ebbe, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/170330/1 >