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Isenbart

Allgemeines

Häufigkeit
33
Rang
89371
Sprachvorkommen
deutsch
Herkunftsland
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Isenbart. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch, altsächsisch īsan ‘Eisen’ und althochdeutsch beraht, altsächsisch berht ‘hell, glänzend’.
  2. Benennung nach Übername zu mittelniederdeutsch īsenbōrt, īsenbārt ‘Eisvogel, Goldammer’.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Übername zu mittelniederdeutsch īsen, īsern ‘Eisen’ und mittelniederdeutsch bart ‘Bart’ im übertragenen Sinne für „den Eisenharten“ (siehe Bahlow 1985, Seite 115).
  2. Benennung nach Beruf zu mittelniederdeutsch īsen, īsern ‘Eisen’ und mittelniederdeutsch bart ‘Bart’ im übertragenen Sinne für den Eisenschmied (siehe Bahlow 1985, Seite 115).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Bahlow, Hans (1985): Deutsches Namenlexikon. Frankfurt am Main. Hier S. 115.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 376-379.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Simone Busley
Veröffentlichungsdatum
15.11.2017
Zitierhinweis

Busley, Simone, Isenbart, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/89487/1 >