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Frantzke

Allgemeines

Häufigkeit
37
Rang
82908
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland
Region
Schlesien

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Franczek 1. Es handelt sich um eine eingedeutschte Laut- und Schreibvariante, bei der <cz> durch <tz> wiedergegeben wird. Im Zuge der Eindeutschung wurde das Suffix -ek durch das Suffix -ke ersetzt.
  2. Benennung nach Rufname, siehe Fracek 1. Es handelt sich um eine eingedeutschte Laut- und Schreibvariante, bei der das ą der dem Familiennamen zugrundeliegenden polnischen Namenform Frącek durch <an> sowie <c> durch <tz> wiedergegeben wird. Im Zuge der Eindeutschung wurde das Suffix -ek durch das Suffix -ke ersetzt.
  3. Benennung nach Rufname, siehe Francki 1. Es handelt sich um eine eingedeutschte Laut- und Schreibvariante mit <tz> für <c> . Außerdem liegt Vokalabschwächung i > e vor.
  4. Benennung nach Rufname, siehe Franzka 1. Es handelt sich um eine lautliche, durch Vokalabschwächung a > e entstandene Variante.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Rufname, siehe Franz 1. Es liegt eine morphologische Variante mit dem niederdeutschen Diminutivsuffix-ke vor. Zusätzlich variiert die Schreibung.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (Hrsg.) (2006): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 1. Kraków. Hier S. 170-171.
  • Wenzel, Walter (2004): Niedersorbische Personennamen aus Kirchenbüchern des 16. bis 18. Jahrhunderts. Mit 16 mehrfarbigen Karten. 1. Auflage. Bautzen. Hier S. 121.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Christiane Schiller
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Schiller, Christiane, Frantzke, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/83203/1 >