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Apel

Allgemeines

Häufigkeit
3367
Rang
831
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum deutschen Rufnamen Apel. Der Rufname ist eine zweistämmige Kurzform zu Vollformen mit dem Erstglied althochdeutsch adal, altsächsisch *athali ‘Geschlecht, Adel’ und dem Zweitglied althochdeutsch beraht, altsächsisch berht ‘hell, glänzend’ wie Albert, Albrecht (vergleiche Albert 1, Albrecht 1), die „schon früh zu Aber(t)/Abrech(t) verkürzt [begegnen], woraus als reguläre Kurzform (…) Ab(b)o, Ap(p)o entstand“ (Kunze/Nübling 2009, Band 1, Seite 93). Apel ist ein Diminutiv dieser Kurzform mit dem Suffix -l (siehe auch Abel 1). In Einzelfällen können auch andere Personennamen mit demselben Erstglied zugrunde liegen.

Historischer Namenbeleg

Apel Glesener

Belegjahr
1375
Belegort
Quedlinburg
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 167.

Nickel Apel der Verber

Belegjahr
1499
Belegort
Zwickau
Quellenangabe
Hellfritzsch, 2007, Seite 26.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hier S. 81.
  • Hier S. 26.
  • Hier S. 92-95 und 612-615.
  • Hier S. 181.
  • Hier S. 167.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
02.06.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Apel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/831/1 >