Zurück zur Liste

Hilfe FAQ

Krotofil

Allgemeines

Häufigkeit
40
Rang
78231
Sprachvorkommen
polnisch
deutsch
Hauptverbreitung
Polen
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername, siehe Krotochwil 1. Es liegt eine mundartliche Schreib- und Lautvariante (mit chw > f ) vor (siehe Rymut 2006, Seite 386). Dieser Wandel ist ein Merkmal des kleinpolnischen Dialektgebietes (siehe Mazur 1993, Seite 141), kann aber auch eine eingedeutschte Schreibvariante darstellen, worauf die historischen Belege im ehemaligen Oberschlesien hinweisen.

Historischer Namenbeleg

Albert Krotofil

Belegjahr
1880
Belegort
Beuthen (im ehemaligen Oberschlesien, heute Bytom, Polen)
Quellenangabe
adressbuecher.genealogy.net/addressbook/entry/54747f011e6272f5d1e2a785, letzter Zugriff: 07.11.2017.

Martin Krotofil

Belegjahr
1893
Belegort
Königshütte (ehemals Oberschlesien, heute: Chorzów, Polen)
Quellenangabe
adressbuecher.genealogy.net/addressbook/entry/547470e31e6272f5d0bb57b0, letzter Zugriff: 03.11.2017.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
260
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.moikrewni.pl/mapa/kompletny/krotofil.html, letzter Zugriff 03.11.2017.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Mazur, Jan (1993): Geschichte der polnischen Sprache. Frankfurt am Main [u.a.]. Hier S. 141.
  • Rymut, Kazimierz/Hoffmann, Johannes (Hrsg.) (2006): Lexikon der Familiennamen polnischer Herkunft im Ruhrgebiet. Band 1. Kraków. Hier S. 386.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Andrea Scheller
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Scheller, Andrea, Krotofil, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/78301/1 >