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Nolde

Allgemeines

Häufigkeit
461
Rang
7804
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Nolte 1. Es liegt eine Lautvariante vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch nōlde , nulde ‘Nadel’ für den Noldner oder Nadler, einen Handwerker, der Näh- und Stricknadeln und andere Metallgegenstände aus Draht herstellt.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Nolde in Nordschleswig (Dänemark). Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 368) ist weitgehend auszuschließen, da sich der Familienname nicht in der Nähe der betreffenden Siedlung häuft und in Dänemark nur sehr vereinzelt auftritt. Zudem ist die Siedlung sehr klein.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Historische Verbreitung

Nolde trat 1942 auch gehäuft in Ostpreußen auf (Genevolu, letzter Zugriff: 06.11.2017).

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 511.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 368.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2017): Deutscher Familiennamenatlas. Band 6: Familiennamen aus Rufnamen. Berlin und Boston. Hier S. 26-37.
  • Reith, Reinhold (1991): Lexikon des alten Handwerks. Vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. München. Hier S. 172-176.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Theresa Schweden
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Schweden, Theresa, Nolde, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/7814/1 >