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Mader

Allgemeines

Häufigkeit
3704
Rang
745
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch mādære , māder , mæder , mēder , meder ‘Mäher’ für einen Landarbeiter oder Bauern.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Maden (Stadtteil von Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen; Hofsiedlung bei Eschbronn, Landkreis Rottweil, Baden-Württemberg).
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Mather. Der Rufname basiert auf den Namengliedern germanisch *maþa- , verkürzt aus germanisch *maþl- , ‘Rat, Versammlung, Rede’, althochdeutsch, altsächsisch mahal ‘Gerichtsstätte, Versammlung, Bund, Vertrag’ und althochdeutsch, altsächsisch heri ‘Heer’, das zu -er abgeschwächt ist. Zur Diskussion der unterschiedlichen Formen des Erstglieds siehe Kaufmann 1968, Seite 253-254.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Österreich

Häufigkeit
1519
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 464.
  • Förstemann, Ernst (1966): Altdeutsches Namenbuch. Erster Band: Personennamen. 2. Auflage. München. Hier Sp. 1108-1110.
  • Kaufmann, Henning/Förstemann, Ernst (1968): Altdeutsche Personennamen: Ergänzungsband. München und Hildesheim. Hier S. 253-254.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 21-22.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Juliane Drenda
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
01.12.2019
Zitierhinweis

Drenda, Juliane und Heuser, Rita, Mader, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/745/1 >