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Daniel

Allgemeines

Häufigkeit
3734
Rang
739
Sprachvorkommen
deutsch
englisch
französisch
polnisch
Hauptverbreitung
Deutschland
USA
Großbritannien
Frankreich
Polen

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Daniel. Der ursprünglich hebräische Rufname (hebräisch din‘ēl ‘Gott richtet’, akkadisch danānu-ēl ‘Gott ist mächtig’) ist bekannt durch den Propheten Daniel (Buch Daniel, Altes Testament). Er ist bereits im 9. Jahrhundert im Südwesten des deutschen Sprachraums belegt (siehe Seibicke 1996, Band 1, Seite 466) und erreichte im Mittelalter in ganz Europa eine weite Verbreitung (siehe Dictionary of Medieval Names from European Sources, letzter Zugriff: 04.12.2018). Als Familienname kann Daniel in einigen Fällen auch durch Zuwanderung nach Deutschland gelangt sein, wobei stets dieselbe Bedeutung vorliegt.

Historischer Namenbeleg

Danihel (Rufname)

Belegjahr
839
Belegort
Baden
Quellenangabe
Socin, 1966, Seite 68.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

USA

Häufigkeit
75135
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2000
Quelle
names.mongabay.com/data/1000.html, letzter Zugriff 04.12.2018.

Großbritannien

Häufigkeit
7247
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
1998
Quelle
gbnames.publicprofiler.org/, letzter Zugriff 04.12.2018.

Frankreich

Häufigkeit
6683
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 03.12.2018.

Polen

Häufigkeit
4410
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 1870-1871.

Tschechische Republik

Häufigkeit
1611
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2016
Quelle
kdejsme.cz, letzter Zugriff 03.12.2018.

Spanien

Häufigkeit des Namens in erster Position:
114
Häufigkeit des Namens in zweiter Position:
899
Angaben zur Quelle
Jahr der Quelle
2017
Quelle
www.ine.es/dyngs/INEbase/es/operacion.htm?c=Estadistica_C&cid=1254736177009&menu=resultados&secc=1254736195497&idp=1254734710990, letzter Zugriff 07.12.2018.

Belgien

Häufigkeit
595
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
www.familienaam.be, letzter Zugriff 07.12.2018.

Österreich

Häufigkeit
334
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Debrabandere, Frans (2003): Woordenboek van de familienamen in België en Noord-Frankrijk. Amsterdam [u.a.]. Hier S. 300.
  • Hanks, Patrick (Hrsg.) (2003): Dictionary of American Family Names. Band 1. Oxford, New York. Hier S. 409.
  • Hanks, Patrick/Coates, Richard/McClure, Peter (2016): The Oxford Dictionary of Family Names in Britain and Ireland. Band 2. Oxford. Hier S. 667.
  • Kohlheim, Volker/Kohlheim, Rosa (2016): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Vornamen. 5. Auflage. Berlin. Hier S. 123-124.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 796-797.
  • Morlet, Marie-Thérèse (1991): Dictionnaire étymologique des noms de famille. Paris. Hier S. 273.
  • Reany, P.H/Wilson, R.M (2005): A Dictionary of English Surnames. 3. Auflage. Oxford. Hier S. 125.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanich w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 1870-1871.
  • Seibicke, Wilfried (1996): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 1: A-E. Berlin und New York. Hier S. 466-468.
  • Socin, Adolf (1966): Mittelhochdeutsches Namenbuch. Hildesheim. Hier S. 68.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.10.2019
Zitierhinweis

Kroiß, Daniel, Daniel, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/739/1 >