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Siebensohn

Allgemeines

Häufigkeit
44
Rang
71800
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelhochdeutsch siben , mittelniederdeutsch seven ‘sieben’ und mittelhochdeutsch sun , mittelniederdeutsch sōne ‘Sohn’ für jemanden mit vielen Kindern (sieben als Symbol für Vielheit).
  2. Benennung nach Rufname, siehe Sieben 1. Es liegt eine Komposition mit mittelhochdeutsch sun , mittelniederdeutsch sōne ‘Sohn’ vor (zu Patronymen mit -sohn siehe Kunze/Nübling 2012, Band 3, Seite 181-182).

Historischer Namenbeleg

Conradus Sibenson

Belegjahr
1458
Belegort
Plauen (Vogtland)
Quellenangabe
Hellfritzsch, 1992, Seite 189.

Nicol Siebensohn

Belegjahr
1548
Belegort
Plauen
Quellenangabe
Hellfritzsch, 1992, Seite 189.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Hellfritzsch, Volkmar (1992): Familiennamenbuch des sächsischen Vogtlandes. Auf der Grundlage des Materials der Kreise Plauen und Oelsnitz. Berlin. Hier S. 189.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (2009): Der Deutsche Familiennamenatlas als Inspirationsquelle: Jürgen - Udolph - Sechzig - Fünf. In: Hengst, Karlheinz/Krüger, Dietlind (Hrsg.): Familiennamen im Deutschen. Erforschung und Nachschlagewerke. Deutsche Familiennamen im deutschen Sprachraum. Leipzig, S. 21-66. Hier S. 60-62.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 181-182.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Mirjam Schmuck
Veröffentlichungsdatum
15.09.2020
Zitierhinweis

Schmuck, Mirjam, Siebensohn, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/71990/1 >