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Arnd

Allgemeines

Häufigkeit
49
Rang
66061
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym zum Rufnamen Arnd, einer kontrahierten Form von Arnold. Der Rufname basiert auf den Namengliedern althochdeutsch, altsächsisch arn ‘Adler’ und althochdeutsch waltan , altsächsisch waldan ‘herrschen’. Wegen der lautlichen Ähnlichkeit mit Aaron (siehe Aaron 1) wurde Arnd auch als jüdischer Familienname gewählt.

Historischer Namenbeleg

Arnd (Rufname)

Belegjahr
1369
Belegort
Hildesheim

=

Arnoldus (Rufname)

Belegjahr
1372
Belegort
Hildesheim
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 153.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Polen

Häufigkeit
10
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2008
Quelle
moikrewni.pl/mapa/, letzter Zugriff 16.02.2017.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kohlheim, Volker/Kohlheim, Rosa (2016): Duden: Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8000 Vornamen. 5. Auflage. Berlin. Hier S. 77.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 565-566 und 718-720.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2011): Deutscher Familiennamenatlas. Band 2: Graphematik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus. Berlin und New York. Hier S. 348-349.
  • Seibicke, Wilfried (1996): Historisches Deutsches Vornamenbuch. Band 1: A-E. Berlin und New York. Hier S. 188.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 153.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.07.2019
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Arnd, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/66472/1 >