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Ruhfus

Allgemeines

Häufigkeit
49
Rang
66061
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Übername zu mittelniederdeutsch rūch , , rūw ‘haarig, zottig, rau’ und mittelniederdeutsch vōt , vout , voet , voit ‘Fuß’ für jemanden mit auffällig behaarten Füßen oder Beinen bzw. im übertragenen Sinne für ein Raubein, einen rauen, ruppigen Menschen. Das Zweitglied geht auf Verhochdeutschung zurück.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Übername, siehe Ruhfuß 2. Es handelt sich um eine Schreibvariante.

Historischer Namenbeleg

Gerhard Friedrich Ruhfus

Belegjahr
1786
Belegort
Dortmund
Quellenangabe
Brechenmacher, 1960-1963, Seite 446.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Brechenmacher, Josef Karlmann (1960): Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Band 2. Limburg an der Lahn. Hier S. 446.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 834-836.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.05.2020
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Ruhfus, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/66345/1 >