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Stegmüller

Allgemeines

Häufigkeit
551
Rang
6495
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch stec ‘schmale Brücke, Steg, schmaler Weg’ und mittelhochdeutsch mülnære, mülner, müller ‘Müller’. Es handelt sich um einen lokalisierten Berufsnamen für einen Müller, dessen Mühle an einem Steg liegt. Stegmühlen sind meist Mühlen mit einem Arbeitssteg für gewerbliche Arbeiten, für die stark fließendes Wasser benötigt wird, z. B. für Gerber oder Wollwäscher. In Einzelfällen kann der Familienname auch auf den Namen der Mühle zurückgehen.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Beruf, siehe Steigmüller 2. Es handelt sich um eine Lautvariante.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen wie Stegmühl (mehrfach in Bayern, z.B. Ortstteil von Bogen, Niederbayern) oder Stegmühle (mehrfach in Bayern und Baden-Württemberg, z.B. Ortsteil des Marktes Bissingen, Landkreis Dillingen an der Donau, Bayern).

Historischer Namenbeleg

Jacob Stegmüller

Belegjahr
1620
Belegort
Malmsheim
Quellenangabe
gedbas.genealogy.net/person/show/1183438718, letzter Zugriff: 01.08.2018.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Stefanie Brandmüller
Veröffentlichungsdatum
15.02.2019
Zitierhinweis

Brandmüller, Stefanie, Stegmüller, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/6504/1 >