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Klausmann

Allgemeines

Häufigkeit
600
Rang
5903
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Rufname, siehe Klaus 1. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Klaus 2. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -mann vor.

Weitgehend auszuschließen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Klaus, Klause, Klausen, Klus, Kluß und Kluse. Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 290) ist weitgehend auszuschließen, weil diese Siedlungen sehr klein sind oder nicht in der Nähe des Familiennamens auftreten.

Historischer Namenbeleg

Klausmann

Belegjahr
1566
Belegort
Schönwald
Quellenangabe
Nied, 1938, Seite 22.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Dräger, Kathrin (2013): Familiennamen aus dem Rufnamen Nikolaus in Deutschland. Regensburg. Hier S. 135-137.
  • Dräger, Kathrin (2013): CD-Rom-Beilage. In: Familiennamen aus dem Rufnamen Nikolaus in Deutschland. Regensburg.
  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 290.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 218-220.
  • Nied, Edmund (1938): Südwestdeutsche Familiennamen. Urkundlich gesammelt, kulturgeschichtlich beleuchtet und sprachlich gedeutet mit Tausenden von sippengeschichtlichen Nachweisungen. Freiburg im Breisgau. Hier S. 22.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Kathrin Dräger
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Dräger, Kathrin, Klausmann, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5912/1 >