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Beck

Allgemeines

Häufigkeit
24879
Rang
59
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Beruf zu mittelhochdeutsch becke ‘Bäcker’. Diese Deutung trifft vor allem für die Vorkommen im ober- und mitteldeutschen Raum zu. Zur Verbreitung der Familiennamen Beck und Becker siehe Kunze/Nübling 2012, Seite 80-93.
  2. Benennung nach Wohnstätte zu mittelniederdeutsch beke ‘Bach’ für jemanden, der an einem Bach wohnt. Diese Deutung trifft auf die selteneren Vorkommen im niederdeutschen Raum zu.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zu den Siedlungsnamen Beck, Becke (mehrfach in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern).

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verbreitung außerhalb Deutschlands

Dänemark

Häufigkeit
3134
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2017
Quelle
dst.dk/da/Statistik/emner/navne/HvorMange?da, letzter Zugriff 09.02.2017.

Frankreich

Häufigkeit
2450
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Geburtenzahlen
Jahr der Quelle
1966-1990
Quelle
geopatronyme.com, letzter Zugriff 14.01.2017.

Schweiz

Häufigkeit
1784
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2015
Quelle
files.newsnetz.ch/extern/infografik/namenkarte/, letzter Zugriff 15.01.2020.

Österreich

Häufigkeit
1126
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Telefonanschlüsse
Jahr der Quelle
2005
Quelle
Geogen AT CD-ROM.

Polen

Häufigkeit
699
Angaben zur Quelle
Art der Quelle
Einwohnerzahlen
Jahr der Quelle
2002
Quelle
Rymut 2003, Seite 462.

Historische Verbreitung

Zur historischen Verbreitung siehe Namensverbreitungskarte, letzter Zugriff: 28.05.2019.

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Braun, Wilhelm (1976): 'Bäcker', 'Fleischer', 'Tischler'. Wortschatzuntersuchungen im Bereich des Handwerks am Beispiel konkurrierender Berufsbezeichnungen. In: Dückert, Joachim (Hrsg.): Zur Ausbildung der Norm der deutschen Literatursprache auf der lexikalischen Ebene (1470-1730). Bd. 2: Untersucht an ausgewählten Konkurrentengruppen. Berlin, S. 55-119. Hier S. 64.
  • Casemir, Kirstin (2009): Familiennamen aus Berufsbezeichnungen. Namengebung und Namenmotivation am Beispiel des Bäckergewerbes. In: Hengst, Karlheinz/Krüger, Dietlind (Hrsg.): Familiennamen im Deutschen. Erforschung und Nachschlagewerke. Deutsche Familiennamen im deutschen Sprachraum. Leipzig, S. 165-191. Hier S. 171-172.
  • Ebner, Jakob (2015): Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin. Hier S. 82.
  • Kunze, Konrad (2001): Zur Verbreitung der häufigsten deutschen Familiennamen. In: Eichhoff, Jürgen/Seibicke, Wilfried/Wolffsohn, Michael (Hrsg.): Name und Gesellschaft. Soziale und historische Aspekte der Namengebung und Namenentwicklung. Band 2. Mannheim [u.a.], S. 179-208. Hier S. 202-205.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2012): Deutscher Familiennamenatlas. Band 3: Morphologie der Familiennamen. Berlin und Boston. Hier S. 80-93.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 606-617.
  • Rymut, Kazimierz (2003): Słownik nazwisk używanich w Polsce na paczątku XXI wieku (CD ROM). Kraków. Hier S. 462.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.02.2020
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Beck, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/59/1 >