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Wallkötter

Allgemeines

Häufigkeit
60
Rang
56333
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte zu mittelniederdeutsch wal ‘Wall, Erddamm, Ringmauer’ und mittelniederdeutsch kotte , kote , kate ‘kleines Haus, Hütte’ für jemanden, dessen Haus oder Hütte an oder in einem Wall steht. Es liegt ein Derivat mit dem Suffix -er vor.
  2. Benennung nach Beruf zu mittelniederdeutsch wal ‘Wall, Erddamm, Ringmauer’ und mittelniederdeutsch koter , koterer ‘Kötner, Inhaber einer Kote, Häusler’. Es handelt sich um einen lokalisierten Berufsnamen für einen Klein(st)bauern, dessen Kate sich an einem Wall befindet.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Waldkötter 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Assimilation ld > ll .
  2. Benennung nach Beruf, siehe Waldkötter 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Assimilation ld > ll .

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

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Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 969-970.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Stefanie Brandmüller
Veröffentlichungsdatum
01.08.2020
Zitierhinweis

Brandmüller, Stefanie, Wallkötter, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/56591/1 >