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Berge

Allgemeines

Häufigkeit
652
Rang
5424
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Berg 1. Es liegt ein erstarrter Dativ mit dem Suffix -e vor. Diese Deutung kommt für die Namenvorkommen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Frage. Siehe auch von dem Berge 1.
  2. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Berge (mehrfach in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg).

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Birke 1. Es liegt eine Lautvariante mit Senkung i > e und Lenisierung k > g vor.
  2. Benennung nach Rufname. Es handelt sich um ein Patronym oder Metronym zu einer deutschen Rufnamenkurzform mit dem Namenglied althochdeutsch, altsächsisch bergan ‘bergen, schützen’ zu Vollformen wie Berchger oder Berchgund.

Historischer Namenbeleg

Pauvel von Berghe

Belegjahr
1485
Belegort
Calbe

=

Pawel Berge

Belegjahr
1493
Belegort
Calbe
Quellenangabe
Zoder, 1968, Seite 223.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2013): Deutscher Familiennamenatlas. Band 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte. Berlin und Boston. Hier S. 480-481.
  • Zoder, Rudolf (1968): Familiennamen in Ostfalen. Band 1. Hildesheim. Hier S. 223.

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Annika Hauzel
Daniel Kroiß
Veröffentlichungsdatum
15.09.2019
Zitierhinweis

Hauzel, Annika und Kroiß, Daniel, Berge, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/5424/1 >