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Backof

Allgemeines

Häufigkeit
68
Rang
50531
Sprachvorkommen
deutsch
Hauptverbreitung
Deutschland

Etymologie

Hauptbedeutung

  1. Benennung nach Wohnstätte, siehe Backofen 1. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Ausfall der letzten Silbe.
  2. Benennung nach Beruf, siehe Backofen 2. Es handelt sich um eine Lautvariante mit Ausfall der letzten Silbe.

In Einzelfällen

  1. Benennung nach Herkunft zum Siedlungsnamen Backow (Böhmen, heute Mnichovo Hradiště, Tschechien). Diese Deutung (siehe Gottschald 2006, Seite 97) kommt nur in Ausnahmefällen in Frage, da für eine böhmische Herkunft keine historischen Belege vorliegen.

Verbreitung

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Verwandte Artikel (Auswahl)

Literaturhinweise

Literatur

  • Gottschald, Max (2006): Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde von Rudolf Schützeichel. 6. Auflage. Berlin und New York. Hier S. 97.
  • Hellfritzsch, Volkmar (2007): Personennamen Südwestsachsens. Die Personennamen der Städte Zwickau und Chemnitz bis zum Jahre 1500 und ihre sprachgeschichtliche Bedeutung. Leipzig. Hier S. 28.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2009): Deutscher Familiennamenatlas. Band 1: Graphematik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus. Berlin. Hier S. 673.
  • Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hrsg.) (2016): Deutscher Familiennamenatlas. Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen. Berlin und Boston. Hier S. 140.

Weblinks

Metadaten

Daten zur Artikelerstellung

AutorIn
Rita Heuser
Veröffentlichungsdatum
15.12.2019
Zitierhinweis

Heuser, Rita, Backof, in: Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,
URL: < http://www.namenforschung.net/id/name/50699/1 >